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Die Programme:

  • Solo Konzert
  • Violine und Klavier
  • Familienkonzert
  • Kammerorchester


Der neuen Version: aktualles.

Alexander Jablokov


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Das Wort von Musik

Es gibt eine Grundregel:

Wenn man eine Sache besser machen, besser verstehen und begreifen will, muss man sich ihr angemessen zuwenden. Dabei kann ein Fachmann helfen oder man kann sich allein damit beschäftigen. Der erste Weg ist einfacher und effektiver, weil er direkt zum Ziel führt. Der zweite Weg ist aufwendiger, aber oft verhilft gerade dieser Weg zu einem tieferen Verständnis der Gesamtproblematik.

Musik ist wie ein Sprache. Die beste Methode, sie zu verstehen ist, zunächst die Worte kennenzulernen und dann nach und nach ganze Sätze zu bilden. So wird es möglich, die Intention des Komponisten nachzuvollziehen und den Grundgedanken und die Zeit der klassischen Musik zu verstehen. Einige werden von der Feststellung überrascht sein, dass jemand, der ein gutes Verständnis von klassischer Musik hat, auch besser Populärmusik und Jazz verstehen und begreifen kann; dann kann es auch kaum passieren, dass man einen schwachen Interpreten bewundert, der selbst Musik nicht einzuschätzen weiss.

Musikalische Erziehung war im Barock und in der Klassik besonders unter Angehörigen der Oberschicht üblich. Unterrichtet wurde vorwiegend privat. Es wurde sehr viel Hausmusik gemacht. Im Laufe der Zeit wurde es auch Angehörigen niedrigerer Schichten möglich, eine musikalische Ausbildung zu erhalten, in der heutigen Zeit ist praktisch allen musikalische Bildung zugänglich.

In der Geschichte gab es zahlreiche "moderierte" Konzerte mit begleitendem Kommentar, viele Bücher und Filme sind zur Erklärung von Musik entstanden, zum Beispiel hat der russische Komponist D. Kabalevsky jungen Leuten sehr viel über Musik erzählt, was später als Buch herausgegeben wurde. Der amerikanische Komponist und Dirigent L. Bernstein hat eine ganze Konzertreihe mit Moderation gemacht, an der hervorragende Solisten und die New Yorker Philharmonie beteiligt waren. Von dieser Konzertreihe gibt es Aufnahmen.

Man könnte fragen: "Warum brauchen wir eigentlich klassische Musik?". Darauf kann man mit einem Zitat vom deutschen Komponisten, Theoretiker und Lehrer D.G. Speer antworten, der im 17. Jahrhundert ein Buch namens "Grundrichtiger, kurzer, leichter und nötiger Unterricht der musikalischen Kunst" oder "Das Vierfache musikalische Kleeblatt" herausgegeben hat. Das ist ein einzigartiger Lehrplan für Privatunterricht in Gesang, Klavier, Streich- und Blasmusik und Komposition. Wenn man die ersten drei Bände bewältigt hat, folgt im vierten eine Einführung in die Kompositionslehre, und all das zu einem einzigen Zweck - "zum Vergnügen der Seele". Über die Wirkung von Musik hat G.F. Händel vielleicht am treffendsten gesagt: "Meine Absicht in der Musik ist nicht nur, die Zuhörer zu erfreuen, sondern sie auch zu besseren Menschen zu machen."

Alexander Jablokov